Jede virtuelle Messe hat eine eigene DNA…. keine gleicht der anderen!

Messen werden weiterhin verschoben, ganz abgesagt oder finden virtuell statt. Mit Blick in die Zukunft sprechen wir viel von „hybriden“ Messen – ein Mix aus virtuell und Präsenz.

Für Unternehmen ist die Teilnahme an virtuellen Messen eine immer größere Herausforderung (und wird es bleiben), doch warum?

Jede virtuelle Messe ist ganz individuell und einzigartig und somit muss ein Unternehmen jede Teilnahme ganz individuell analysieren, ausarbeiten und vorbereiten. Die ersten Fragen die sich ein Unternehmen stellen sollte: Wie genau wird die virtuelle Messe stattfinden, wie wird das allgemeine Look & Feel der Veranstaltung sein? Welche Details und Daten & Fakten bekomme ich vorab, um mich bei meinem Entscheidungsprozess zu unterstützen?

Jeder Veranstalter entwickelt gerade seine eigene, individuelle, digitale Plattform mit individuellen Zielen und Darstellungs-Möglichkeiten für Unternehmen die als virtueller Aussteller dabei sind. Jede virtuelle Messe hat daher ihre ganz individuelle DNA. Die Unterschiede sind größer als bei Präsenzmessen!

Um ein wenig Klarheit in die „genetische“ Vielfalt der virtuellen Messen zu geben, habe ich für Sie eine Übersicht der wichtigsten Themen zusammengestellt. Damit möchte ich Ihnen bei der Entscheidung über eine Teilnahme als Aussteller bei virtuellen Messen Orientierung geben:

  • SICHTBARKEIT Wie ist der Look & Feel meines virtuellen Messestands, was sieht der Besucher, was kann er erleben? Sieht der Besucher einen Stand oder nur eine Seite mit Logo, Photos, Videos, und viel Text? …Achtung hier gibt es GROSSE Unterschiede! Wie lange wird die virtuelle Messe online öffentlich verfügbar sein? Sind es 30 Tage oder 3 Monate? Wie ist das Ausstellerverzeichnis aufgebaut, welche Inhalte können hier angezeigt werden z.B. Logo, Key Words, Links zu Homepage?
  • PLATTFORM Welche Plattform nutzt der Veranstalter für das Event? Welche Möglichkeiten haben virtuelle Aussteller, mit den Besuchern in Kontakt zu treten und Leads zu generieren? Können Sie direkt und live mit den Besuchern interagieren wie bei einer Präsenzmesse? Welche Besucherdaten erhalten sie vom Veranstalter und wann?
  • TEILNAHMEZIEL Was ist der Schwerpunkt des Veranstalters? Wie viele virtuelle Besucher werden erwartet und wie viele davon sind ihre Zielgruppe? Welche Kosten entstehen dem Besucher, der nur die virtuelle Messe besuchen möchte? Wird es für die Teilnehmer, die auch Vorträge besuchen, ausreichend Zeit geben, die virtuelle Messe anzuschauen und an Ihrem Messestand vorbeizukommen?
  • RESSOURCEN Wie sind die Öffnungszeiten und wann ist eine virtuelle Standbesetzung erforderlich? Ist es eine internationale Veranstaltung mit verschiedenen Zeitzonen? Welche Sprachen sollte das Standpersonal können? Wie viele Zugangscodes für Standpersonal werden dem Aussteller zur Verfügung gestellt, was kosten zusätzliche Zugangscodes?

Dies ist ein kompakter Leitfaden, um die DNA einer virtuellen Messe zu verstehen und damit Klarheit und Support im Entscheidungsprozess geben.

Bedenken Sie: die Teilnahme auf einer virtuellen Messe benötigt genauso viel Planung und Organisation vor, während und danach, wie eine Präsenzmesse und ist auch nicht unbedingt günstiger. Eine virtuelle Messe ist keine 1:1 Kopie einer Präsenzmesse, sondern benötigt ein komplett überarbeitetes Konzept. Um in der neuen Messewelt erfolgreich zu sein, benötigt ein Unternehmen eine klare Messestrategie. Auch als virtueller Messeausteller ist es ist wichtig, dass Sie sich Messeziele setzen, damit sie mit ihrer Teilnahme eine gute Leistung erreichen.

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